Steffen Thum gewinnt Weltcup- Gesamtwertung der Marathonfahrer

4.300 Höhenmeter, 84 Kilometer, 4.000 Biker und ein Weltmeister. Steffen Thum (29) vom Team ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS holte sich beim Südtirol Sellaronda HERO, dem Finale des Mountainbike Weltcups, den begehrten Titel. Ein 18. Platz beim härtesten Mountainbike-Rennen der Welt reichte Steffen Thum zum Gesamt-Sieg in der „UCI Marathon World Series“, womit er an seinen Erfolg aus 2012 beim MTB-Weltcup anknüpfte.

Trotz starker Konkurrenz die Nerven behalten

Bis zum letzten Lauf war es knapp für Thum, denn sein Hauptkonkurrent Urs Huber (Schweiz/Team Bulls) war ebenfalls am Start und konnte bei den vergangenen Rennen Punkte auf den Deutschen gutmachen. Doch Thum behielt die Nerven und verfolgte zielstrebig den Plan, nicht nur das eine Rennen, das Sellaronda HERO, zu gewinnen, sondern die ganze Serie siegreich abzuschließen.

Ein strategisch kluges Rennen

Vor dem Rennen war bereits klar: Huber fährt vom Start weg volles Risiko, Thum würde mit seinen Teamkollegen auf Sicherheit gehen, um seinen Punktevorsprung zu halten. Genau nach diesem Muster verlief dann auch das Rennen: Thum fuhr, begleitet von seinen Teamkollegen Rémi Laffont und Simon Gegenheimer, ein extrem konstantes Rennen und hielt sich immer unter den Besten 20 der insgesamt 4.000 Starter. Dieser Platz sicherte ihm selbst bei einem Sieg der Schweizer Konkurrenz beim Sellaronda HERO den Titel des Gesamtsiegers.

„Wir sind konsequent auf Sicherheit gefahren. Steffen war die ganzen fünf Stunden niemals an seinem Limit, machte keinen einzigen Fahrfehler. Das zeichnet einen Champion aus, er wusste ganz genau, wie er die World Series gewinnt“, so Thums Teamkollege Rémi Laffont, der seinen Kapitän über die gesamten Höhenmeter unterstützte.

Erst im letzten Downhill waren die Kraftreserven des Wasserträgers aufgebraucht, sodass Laffont seinen Kapitän ziehen lassen musste. Thum selbst war im Ziel überglücklich und stellte nochmals in den Vordergrund, dass der Sieg der World Series im Marathon ein Kraftakt war, bei dem seine Teamkollegen, seine Sponsoren und Betreuer ein Jahr lang mit und für ihn gekämpft haben.

Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer der Rose Versand GmbH: „Es ist sehr schön zu sehen, dass das Team nach einer so harten Marathon-Saison den tausenden Trainingskilometern und den unzähligen Rennen auf der ganzen Welt mit so einem Erfolg belohnt wird. Es zeigt auch, dass sich die aufwendige Entwicklungsarbeit unserer Konstrukteure auszahlt. Mit dem THRILL HILL bieten wir Rennsport-Kompetenz für jedermann.“

Das schnellste Marathon-Bike der Welt

Ein weltmeisterliches Bike brachte den gebürtigen Aalener über die Piste und ins Ziel. Auf dem ROSE THRILL HILL (http://www.roseversand.de/produkte/fahrraeder/mtb/cross-country–race/thrill-hill/) fuhr Thum zum Weltcup-Titel. Im Anschluss an das Rennen in Südtirol ging es für Thum sogar mit einem neuen, für diesen Zweck gebauten THRILL HILL zu den Weltmeisterschaften in Südafrika, Pietermaritzburg. Das Mountainbike wurde für den Rennsport entwickelt und ist komplett aus Carbon gefertigt. 27,5-Zoll-Reifen sorgen für Grip und Vortrieb. Der Hinterbau ist steif und leicht, dank fehlendem Gelenk und flexenden Sitzstreben. Wer dieses Bike fährt, fährt ein Stück Weltmeister.

„Das Konzept des THRILL HILLs ist einzigartig. Gerade auf langen und steilen Rampen ist es wichtig, dass das Rad ohne Wippen jeder Kurbelumdrehung folgt. Wenn man dann noch im Downhill so Gas geben kann, wie es dieses Rad erlaubt, ist das Rennfahrerherz natürlich überglücklich“, so Thum über sein Bike, welches er auf den Rennen der Marathon World Series einsetzt.

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