Foto: Achim Raschka / CC-BY-SA-3.0

„Rock am Ring“ bleibt „Rock am Ring“

Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz darf der Konzertveranstalter Marek Lieberberg wieder mit dem Titel „Rock am Ring“ für sein Festival werben – auch wenn es nicht mehr am Nürburgring stattfindet. Die Richter haben eine entsprechende Einstweilige Verfügung des Landgerichts Koblenz vom Juni aufgehoben.

Lieberberg hatte gegen die Verfügung, die für die Verwendung des Titels „Rock am Ring“ die Genehmigung des bisherigen Geschäftspartners Lieberbergs, der Nürburgring GmbH, vorsah, Berufung eingelegt. Das Oberlandesgericht gab dem Unternehmer jetzt Recht: Die Namensrechte an der Veranstaltung lägen allein bei Lieberberg.

Grund für die Aufhebung der Verfügung waren Aussagen des ehemaligen Nürburgring GmbH-Geschäftsführers Friedhelm Demandt und des Konzertveranstalters Matthias Hoffmann, die bestätigten, dass die Idee und der Titel des Festivals von Lieberberg stammten. Dies wurde auch durch eine eMail des Musikveranstalters Marcel Avram, damals Partner von Lieberberg, untermauert. Bei der Entscheidung im Juni lagen diese Informationen allerdings noch nicht vor.

„Ich empfinde es als ein Stück Gerechtigkeit, das von mir erfundene Festival nunmehr unter seinem Namen an einem neuen Schauplatz weiterzuführen“, erklärte Lieberberg. In der nächsten Zeit soll die Entscheidung fallen, wo Rock am Ring 2015 stattfinden soll.

 

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