Motorshow 2014: Formel 1 „made in Germany“

Die Essen Motor Show, Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge, widmet sich 2014 in einer spektakulären Sonderschau der Krone des Motorsports. „Formel 1 made in Germany“ lautet der Titel der Ausstellung mit rund 15 Fahrzeugen deutscher Fahrer, Teams und Hersteller. Die Bandbreite reicht vom klassischen Boliden aus den 1950er-Jahren bis zum Weltmeisterauto von Sebastian Vettel aus 2010. Außerdem erwarten die Besucher Fahrzeuge von deutschen Piloten wie Graf Trips, Jochen Mass, Michael Schumacher, Ralf Schumacher, Heinz-Harald-Frentzen und Nick Heidfeld.
Ein echtes Highlight der Ausstellung ist der Mercedes-Benz W196 des legendären Juan Manuel Fangio aus dem Jahr 1954. Ein Vergleich des Weltmeisterautos mit dem ebenfalls gezeigten BMW Sauber F1.08 aus dem Jahr 2008 veranschaulicht die technische Entwicklung erfolgreicher Formel-1-Autos von 1954 bis heute. Beide Autos hatten einen V8-Motor als Antriebsquelle. Beim Mercedes-Benz war er vorn eingebaut, beim BMW Sauber als Mittelmotor. Obwohl der Mercedes-Benz-Motor um 100 Kubikzentimeter „größer“ war als der des Sauber BMW, war der BMW-Motor um fast 500 PS stärker als der des Mercedes-Benz.

Das Wunder von Reims: die Geschichte eines Comebacks
Genauso beindruckend wie die Technik ist die Geschichte hinter dem Mercedes: 1954, nur neun Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, stieg Mercedes-Benz nach 15 Jahren Pause wieder werksseitig in den Grand-Prix-Rennsport ein. Als ersten Start für den neuen Typ W196 hatte der Hersteller den Großen Preis von Frankreich am 4. Juli auf der ultraschnellen Rundstrecke von Reims ausgewählt. Am Tag des „Wunders von Bern“ fuhr Mercedes-Benz mit Juan Manuel Fangio und Karl Kling einen Doppelsieg heraus und feierte ein erfolgreiches Comeback in der Formel 1. Der Erfolg deutscher Hersteller ist seitdem ungebrochen: Bis 2013 haben mit Mercedes-Benz, BMW und Porsche drei Firmen als Werksteams oder Motoren-Lieferanten 14 WM-Titel (Fahrer/Konstrukteure) und 146 WM-Läufe gewonnen.
In der jetzt 47-jährigen Geschichte der Essen Motor Show war die Formel 1 immer wieder Thema von Sonderpräsentationen, die sehr gut bei den Besuchern ankamen – zum bisher letzten Mal im Jahr 2003, als erfolgreiche Ferrari-Boliden aus den Jahren 1948 bis 2003 gezeigt wurden. Damals hatte Michael Schumacher gerade seinen vierten WM-Titel hintereinander mit der legendären italienischen Marke gewonnen.

Bis zu 360.000 PS-Fans auf Deutschlands besucherstärkster Automesse des Jahres
Die Essen Motor Show ist Europas führende Messe für sportliche Fahrzeuge und Deutschlands besucherstärkste Automobilmesse in diesem Jahr. Vom 29. November bis 7. Dezember 2014 (Preview Day am 28. November) erwartet die Messe Essen über 500 Aussteller und bis zu 360.000 PS-begeisterte Besucher. Das Angebot umfasst sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport, Classic Cars, Motorräder sowie Sonderschauen und Live-Action in der Motorsportarena.

Weitere Informationen: www.essen-motorshow.de // www.facebook.com/essenmotorshow

Quelle: PM Motorshow Essen

Foto: Mercedes Benz

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