LKW-Überschlag- und Abstandssimulator am Autohof Senden

Mehr als ein Drittel der Fahrer und Beifahrer im gewerblichen Güterverkehr verzichten noch immer darauf, den Gurt anzulegen. Bei drei von vier schweren Unfällen kann der Gurt die Verletzungen der LKW-Insassen vermindern oder gar vermeiden. Vor diesem Hintergrund führen die Verkehrssicherheitsberater des Polizeipräsidiums Münster vom 20. bis 23. April 2015 die Informationstage „Hat’s geklickt?“ auf dem Autohof Senden an der Autobahn 43 durch. Gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. und der Berufsgenossenschaft Verkehr wird ein Überschlagsimulator aufgebaut, in dem ein seitliches Umstürzen beziehungsweise ein Überschlag eines LKW die Wirkung des serienmäßigen Dreipunkt- Sicherheitsgurtes unmittelbar erlebbar macht.

Auch unzureichender Sicherheitsabstand ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen, die durch Lastkraftwagen auf den Autobahnen im Überwachungsbereich der Polizei Münster verursacht werden. Vor diesem Hintergrund wird ein gänzlich neuartiger Abstandsimulator vorgestellt. Dieser misst die Reaktionszeit des Fahrers und die daraus entstehenden Wege. Es wird beeindruckend dargestellt, dass ein Lastwagen mit 30 Meter Abstand zum Vordermann keine Chance hat, einen Auffahrunfall zu vermeiden.
Darüber hinaus sind alle Interessierten Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer, Fahrschulen mit ihren Schülern, junge Fahrer und Senioren zu einem Besuch der Aktionstage am Autohof Senden herzlich eingeladen. Die Polizei bietet am 20. April von 11 bis 19 Uhr, am 21. April von 10 bis 18 Uhr, am 22. April von 10 bis 18 Uhr und am 23.Mai von 9 bis 13 Uhr diese Simulationen an.

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