CSD-Demo und Ständefest in Münster

140830-139-CSD_Muenster Am 29. April 1972 fand in Münster die erste Schwulen-Demo Deutschlands statt. Seitdem hat sich im Land viel geändert. Die Community ist größer und bunter geworden. Doch noch immer gibt es Diskriminierung und Gewalt gegen LSBTIQ*-Menschen, in Deutschland und weltweit.
140830-087-CSD_MuensterDer CSD Verein in Münster veranstaltet bewusst keine Parade, sondern eine Demonstration, um gegen diese Diskriminierung zu protestieren. Sie beginnt um 11.30 Uhr am Servatiiplatz und führt durch die Münstersche Innenstadt, stoppt für eine Kundgebung am Prinzipalmarkt und mündet in das Straßenfest auf dem Rathausinnenhof, das um 13 Uhr beginnt. Wie in den letzten Jahren freuen sich die Veranstalter über die Teilnahme aller Menschen, die ihre Stimme für Menschenrechte erheben wollen.

140830-179-CSD_MuensterDer CSD Münster ist ein Straßenfest, ein Communityfest, ein Familienfest und ein kultur-politisches Festival zugleich. Und seit 2013 ist das Fest auch fester Bestandteil des münster‘schen Veranstaltungskalenders in der Innenstadt. Von 13 bis 19 Uhr finden Interessierte an den Ständen der Vereine und Gruppen der Community Informationen, Anschluss und Austausch. Schwerpunktmäßig werden wir über aktuelle Themen der LSBTI*-Politik berichten; zentrales Thema sind in diesem Jahr die Belange von Queer Refugees. Viele Aktionen laden zum Mitmachen ein, wie zum Beispiel die legendäre CSD-Tombola und das Kinderschminken. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. 140830-005-CSD_MuensterDas Bühnenprogramm des CSD wird in diesem Jahr von Diana Richter präsentiert, die bereits in Berlin den Hauptstadt-CSD moderiert hat. Die musikalischen Acts, fast allesamt aus der Region, lassen eine bunte Mischung erwarten: Maksim Reimer, Songwriter und Geiger, wird mit seiner Band ganz einzigartige Klänge liefern. Die Ingenious Rascals spielen seit 9 Jahren gemeinsam eine Mischung aus Folk, Pop und Rock mit außergewöhnlichen Instrumenten. Aus einer ganz anderen Richtung kommen Shubangi, die mit Hip-Hop Beats, elektronischen Klängen und der souligen Stimme von Sängerin Shu der Menge einheizen. Intelligente, hoffnungsvolle Texte inklusive.
Die Headliner des CSD 2016 heißen Home to Paris. Die Namensfranzosen schaffen es Indie mit Ska zu verbinden, scheuen aber nicht davor, mit Balkan und Funk noch weitere Schubladen auf zu machen.

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