Armutsrisiko Pflege

Die gute Nachricht: Wir werden immer älter. Die schlechte: Immer mehr Menschen erreichen daher ein Alter, in dem sie sich mit dem Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit auseinandersetzen müssen. Das Problem: Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen nicht aus.

Wer sich und seine Familie vor den finanziellen Folgen bewahren möchte, kann dieses Risiko durch eine private Pflegevorsorgeversicherung absichern. Denn unabhängig davon, ob der Betroffene in Pflegestufe I, II oder III eingestuft wird, die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt immer nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. So kommt zu der emotionalen Belastung häufig eine finanzielle hinzu. Besonders dramatisch ist die Situation für Familien mit Angehörigen in Pflegestufe III. Bundesweit kostet ein Platz in einem Pflegeheim bis zu 4.000 Euro im Monat, während die Pflegeversicherung maximal und nur in besonderen Härtefällen 1.950 Euro zahlt. Weil sie die Differenz selbst aufbringen müssen, geraten viele Familien in finanzielle Not: Oft müssen sie einen Teil ihrer Ersparnisse aufzehren, um die Pflegekosten zu decken.

„Eine private Pflegevorsorgeversicherung bietet sowohl Einzelpersonen als auch ganzen Familien die im Ernstfall so dringend nötige Unterstützung“, sagt Dr. Jens Robert Hielscher, Bezirksdirektor bei den Barmenia Versicherungen in Münster. Die Barmenia arbeitet bei den Pflegeleistungen bundesweit mit den Johannitern zusammen und hat in diesem Jahr die Kooperation sogar ausgeweitet. Die Hilfsorganisation verfügt über umfassende Erfahrungen im Umgang mit kranken und pflegebedürftigen Menschen und kennt die Sorgen und Nöte der Angehörigen aus der täglichen Praxis.

Als Ergänzung zur gesetzlichen bieten praktisch alle Versicherungsunternehmen private Pflegeversicherungen an. Deren Leistungen reichen von der Zahlung eines festgelegten Geldbetrags im Pflegefall, bis zur Absicherung vertraglich vereinbarter Pflegeleistungen. Wichtig für die Auswahl der richtigen Pflegezusatzversicherung ist eine individuelle Beratung. Sie stellt sicher, dass der Gesundheitszustand korrekt eingestuft wird und der Versicherte die entsprechenden Leistungen erhält. Durch die Kooperation mit den Johannitern steht stets ein fester Ansprechpartner zur Verfügung, an den sich der Versicherte und seine Familie wenden können. – Auch wenn es vielen gerade jungen Menschen nicht bewusst ist: sich nur auf die gesetzliche Pflegeversicherung zu verlassen, ist riskant. Eine zusätzliche private Pflegeversicherung hilft, das Armutsrisiko Pflege im Alter zu vermeiden.

Quelle + Foto: Barmenia Münster

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