20 Jahre Regionale Kulturpolitik

MÜNSTERLAND/OLFEN. Die mittelalterlichen Stadtschreiber konnten jede Facette ihrer Stadt ganz genau beschreiben. Zum 20-jährigen Bestehen der regionalen Kulturpolitik im nächsten Jahr möchte der Kulturrat Münsterland gemeinsam mit den anderen Koordinierungsstellen in NRW ähnlich genau hinschauen: Regionsschreiber sollen unter dem Titel „Stadt.Land.Text NRW“ die Vielfalt der zehn Kulturregion erlebbar machen.

Mit den Planungen dafür beschäftige sich der Kulturrat Münsterland unter anderem auf seiner gestrigen Sommersitzung im Leohaus Olfen Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Landeshauptstadt soll den Startschuss für dieses Projekt zum runden Geburtstag geben. „Die Regionale Kulturpolitik ist mehr als ein Förderprogramm. Das 20-jährige Bestehen im nächsten Jahr bietet mit einem landesweiten Projekt eine gute Gelegenheit, das zu unterstreichen.“, sagte Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros Münsterland.

Auch die Skulptur Projekte 2017 in Münster wirken sich auf die kulturellen Planungen im Münsterland aus. Gemeinsam mit dem Kultursekretariat Gütersloh sitzt das Kulturbüro zurzeit an einer Überarbeitung der Internetplattform www.nrw-skulptur.de. Hier sollen zukünftig die Regionen stärker im Fokus stehen und die kulturtouristischen Potenziale ausgebaut werden, „Natürlich wollen auch wir unseren Beitrag zu den Skulptur Projekten im kommenden Jahr leisten“, erklärte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Vorsitzender des Kulturrates Münsterland. „Schon bei den Skulptur-Biennalen in den Jahren 1999 bis 2005 hat das Münsterland gezeigt, dass es sich mit seiner Kunst im öffentlichen Raum nicht verstecken muss.“ Das Kulturbüro Münsterland ist die Koordinierungsstelle für das Landesförderprogramm im Münsterland. Zum Kulturrat Münsterland gehören rund 50 Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie verschiedener Kultursparten. Neben der Beratung der Förderprojekte für die Regionale Kulturpolitik gibt der Kulturrat Münsterland auch inhaltlich Impulse, bezieht Stellung zu kulturpolitischen Themen und gibt der Interessensvertretung der Kulturregion neues Gewicht.

 

Quelle + Foto: Münsterland e.V.

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