1500 Pfadfinder verteilen das Friedenslicht

Aussendungsgottestdienst Münster

Eine Delegation von DPSG, PSG und VCP brachte das Friedenslich von Wien nach Münster.

„Friede sei mit dir – Shalom – Salam“: So lautet das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion. Das diesjährige Motto ist eine Einladung zum interreligiösen Dialog, denn der Wunsch nach Frieden vereint alle Religionen.

Aussendungsgottestdienst Münster

„Friede sei mit dir – Shalom – Salam“ lautet das Motto der diesjährigen Aktion.

Gerade die Heimat des Friedenslichtes ist wieder Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Der Friede scheint dort ferner denn je. Den Friedenswunsch der Christen, Juden und Muslime in einem gemeinsamen Motto zu verbinden, zeigt die Hoffnung, dass viele Menschen gemeinsam den Weg zum Frieden gehen wollen.

Aussendungsgottestdienst Münster

1500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren in den Dom gekommen, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu empfangen.

In Münster folgten 1500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Verbände Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) der Einladung zum Aussendungsgottesdienst in den Dom, den Weibischof Dieter Geerings und Superintendentin Meike Friedrich gemeinsam mit den Diözesankuraten Thomas Hatwig (DPSG) und Elisabeth Frenke (PSG) zelebrierten. „Wer eine Kerze in der Hand hält und sie am Brennen hält, hat keine Zeit, eine Waffe in die Hand zu nehmen“, dieses Zitat verdeutliche laut Geerings sehr anschaulich die Wirkung, die ein kleines Symbol auslösen könne.

Bereits seit 1989 beteiligen sich deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Aktion, die ursprünglich auf eine Initiative des österreichischen Senders ORF zurückgeht. Als Symbol für Frieden, Wärme, Toleranz und Solidarität soll das Licht an alle »Menschen guten Willens« weitergegeben werden. Alle, die das Licht empfangen, können es auch weitergeben – damit etwas von dem Frieden erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

Fotos: Andreas Krüskemper

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